Kreis muss Sozialhilfebezieher unbürokratisch unterstützen!

Sehr geehrter Herr Scherer,

die Preise für Heizung und Strom steigen kontinuierlich an. Es wird mit weiteren Preiserhöhungen gerechnet. Außer einer Einmalzahlung von 200 € für ALG2 Bezieher:innen und einem Heizkostenzuschuss von 415 € für Wohngeld-Bezieher:innen, hat die Bundesregierung noch keine Ankündigungen gemacht, wie sie den Menschen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, in dieser Situation helfen will.

Deswegen nun meine Fragen an Sie:

– Wie sieht die Kostenübernahme bei Gas und Heizkosten aus? Wird nochmal verschärft die Wohnsituaiton geprüft? Und gegebenfalls aufgefordert „zu große Wohnungen“ zu verlassen?

– Zurzeit müssen Hartz4-Empfänger die Stromkosten über ihren normalen Regelsatz abrechnen, eingeplant sind dafür 34,60 €. Bei den steigenden Strompreisen wird dies jedoch bei weitem nicht ausreichen. Plant hier der Kreis unbürokratische Hilfen?

– Auch Menschen, die arbeiten, haben die Möglichkeit, beim Jobcenter oder der KOA eine Kostenübernahme für zu hohe Heizkosten zu stellen, sofern sie unter das Existenzminimum fallen. Was wird der Ortenaukreis tun, damit möglichst viele Menschen von dieser Möglichkeit gebrauch machen können?

– Sollten Leistungsbezieher Anträge auf ein Darlehn bei der KOA stellen, um Nachforderungen ihrer Stromanbieter bezahlen zu können, wird der Kreis dann auch die Möglichkeit der dauerhaften Stundung des Darlehns anbieten, wie nach SGB XII möglich?

https://www.gegen-hartz.de/…/hohe-strom…

Mit freundlichen Grüßen

Jana Schwab

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