Kandidatenvorstellung

Lukas Maria Oßwald, 52
Forstwirtschaftsmeister

Ich kandidiere bereits zum dritten Mal in Lahr für die Stadtratswahlen und für den Kreistag im Wahlkreis Lahr. Demokratie braucht Beteiligung. Nur Untertanen lassen sich regieren. „Ein menschenwürdiges Leben für alle“ ist der Leitstern, an dem ich mich orientiere. Wir können gemeinsam die Welt verändern. Die Linke Liste in der Ortenau und Lahr ist eine wachsende Bewegung, die immer mehr Menschen anzieht. Sie mischt sich ein und ist die einzige wirksame Opposition in der Ortenau und in Lahr. Sie bietet den Mächtigen die Stirn. Ich bin stolz darauf, ein Teil von Ihr zu sein.

 

Antworten auf die Fragen der mittelbadischen Presse

Die mittelbadische Presse hat den zur Kreistagswahl teilnehmenden Organisationen einige Fragen gestellt. Hier sind unsere Antworten:

Wohin sollten sich die Kreisschulen entwickeln?

Der Kreis muss wesentlich mehr Schulsozialarbeiter für seine Schulen bereitstellen, die den Jugendlichen bei Problemen zur Seite stehen, anstatt sie zu sanktionieren. Auch in den Berufsschulen müssen Schulsozialarbeiter die Schüler und Schülerinnen bei einer eventuellen Neuorientierung im Beruf (bspw. Bei falscher Berufswahl) unterstützend begleiten können. Ganz wichtig ist die stärkere Kooperation mit den Gewerkschaften, damit Schüler lernen was ihre Rechte in der Arbeitswelt sind. Da Schule nicht nur ein Ort zum stupiden Lernen sein soll, müssen die Strukturen der Schule grundlegend demokratisiert und den SMVen, sowie den einzelnen Schülern mehr Rechte eingeräumt werden.

Was muss sich in der Mobilität in der Ortenau verändern?

Die Linke Liste Ortenau fordert für den Ortenaukreis eine stärkere Taktung von Bus und Bahn, Erreichbarkeit von Dörfern auch nach 22Uhr sowie ein 30€ Monatsticket für die gesamte Ortenau. Nur mit einer Verkehrswende, können wir auch den Kampf gegen den Klimawandel gewinnen. Staus und Unfälle lassen sich nur vermeiden, wenn man verlässliche ÖPNV Abfahrtszeiten und tragbare Wartezeiten hat. Die Städte müssen autofrei werden, indem man außerhalb das Auto parken kann und Busse bzw. Straßenbahnen die Menschen in die Innenstädte bringen. Zudem fordern wir den Ausbau und die Verbesserung von Fahrradwegen. Fahrrad fahren muss sicher sein, vor allem in den Städten, damit es allen Spaß macht.

Wie können Geflüchtete in der Ortenau gut integriert werden?

Zur Integration der Geflüchteten Menschen in der Ortenau benötigt der Ortenaukreis endlich ein eigenes Therapiezentrum, um traumatisierte Geflüchtete zu behandeln und stabilisierend fördern zu können. Ebenfalls müssen zusätzliche Einstellungen von Sozialarbeitern und Psychologen vorgenommen werden. In jeder Unterkunft müssen jederzeit Sozialarbeiter ansprechbar sein und aktiv Familien in Anschlussunterbringungen besuchen. Dabei sollten sie in engen Kontakt mit den ehrenamtlichen Helferkreisen stehen, um gemeinsam Konflikte frühzeitig erkennen und lösen zu können. Das Jobcenter darf Geflüchtete nicht mehr als Billiglohnsklaven in überlange Praktika stecken. Wir fordern die Rücknahme der Containermieterhöhung.

Kandidatenvorstellung

Jeder kennt mich nur als Gerd Ruhlich, bei den Kommunalwahlen muss ich jedoch unter Gerhard, dem offiziellen und amtlichen Namen antreten.

Der Stadtpfarrer der Kreuzkirche in Offenburg wollte 1953 nicht dem Wunsch meiner Eltern entsprechen und er bestand auf Gerhard, Gerd sei kein Heiliger! Ich kandidiere im Wahlkreis Hanauerland, um vielleicht doch im „Kleinen“ einiges bewegen zu können, denn so kann und darf es in Deutschland nicht weitergehen. Aus Berlin hört man immer nur, wir müssen an die Wirtschaft denken, ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal vernommen habe, dass die Menschen im Mittelpunkt stehen sollen. Hinter LiLO stehe ich deshalb, um mich im Bereich Soziales und Umwelt einzubringen. Der Erhalt aller Ortenauer Kliniken liegt mir auch sehr am Herzen, denn das was in Sachen Klinikschließungen läuft, ist nicht in Ordnung. Zudem fordert die Bundesregierung dezentrale Kliniken im ländlichen Raum, dazu gehört eben einmal der Ortenaukreis als flächenmäßig größter Landkreis in Baden-Württemberg. Aber das kam wohl bei unserem Landrat noch nicht an. In Willstätt, wo ich seit über 20 Jahren wohne und lebe, kandidiere ich zudem bei den Wahlen für den Gemeinderat und Ortschaftsrat.

Vorstellung der Kandidaten

Ich heiße Rausan Öger und bin 24 Jahre alt. Ich bin Studentin des dualen Studiengangs Soziale Arbeit und arbeite mit Jugendlichen- und Kindern zusammen und kandidiere für die Linke Liste Ortenau in Lahr. Ich habe durch meine berufliche und politische Laufbahn gemerkt wie wichtig mir das Thema Bildung &Soziales ist und möchte mich daher Vorort für bessere Bildungsstrukturen für alle einsetzen, gerade in der Verbindung mit dem Thema Migration ist das oft wegweisend. Durch stärkere Vernetzungen Vorort muss die Teilhabe aller an Entscheidungen gestärkt werden, damit auch alle Belange gehört werden können. Durch meinen kurdischen Migrationshintergrund habe ich eine andere Perspektive auf kommunale Themen und möchte diese Sicht miteinbringen. Ich möchte daran arbeiten, dass die Ortenau ein Ort der Teilhabe und Begegnung für alle BürgerInnen wird. Soziale Probleme sollen gemeinsam angegangen und gelöst werden.

Politische Arbeiten bisher: Mitglied Interkultureller Beirat Lahr, ehemalig Vorstand & Jugendkomitee Demokratisches Kurdisches Gesellschaftszentrum Lahr e.V., Sprecherin der Landesarbeitsgruppe Frauen die Linke, Vorstandsmitglied die Linke Ortenau

Schwerpunkt/e: Bildung, Migration &Integration, Teilhabe, Kurdische Frage, frauenpolitische Themen

Vorstellung der Kandidaten

Mein Name ist Yannik Hinzmann, ich bin 25 Jahre jung und ich kandidiere im WK Hanauerland für die Linke Liste Ortenau. Für eine Kandidatur habe ich mich deshalb

entschieden, weil wir gute Leute in den Parlamenten brauchen, um Informationen die sonst unter den Tisch fallen würden, in die Öffentlichkeit zu tragen. Im Zuge der Krankenhauskampagne konnten wir nämlich sehen, dass es extrem wichtig ist, dass da Leute sind, die den außerparlamentarischen Bewegungen diese Infos zuspielen. Die LiLO unterscheidet sich von anderen Parteien und Wählerorganisationen meiner Meinung nach vor allem darin, dass wir klar sagen, dass wir zwar die Stimme der Bevölkerung am 26. Mai brauchen, aber wirkliche Veränderung kann nur dann erreicht werden, wenn man sich selbst organisiert und aktiv für die wichtigen Themen wie wohnortnahe Gesundheitsversorgung, sozialen Wohnungsbau, bezahlbaren Nahverkehr etc. einsetzt. Neben meiner politischen Tätigkeit arbeite ich als Industriekaufmann und bin aktiver Gewerkschafter bei den Gewerkschaften IG-BAU und Verdi.

Unsre Kandidatinnen und Kandidaten

Unsre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kreistagswahl 2019

 

Klimawandel stoppen – Verkehrswende jetzt! Straßenfest & Fahrraddemo

Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen holen sich ihre Stadt zurück!

Wir haben einfach zu viele Autos. Sie heizen durch ihren CO2-Ausstoß den Klimawandel an, fördern den Raubbau der Natur für den benötigten Treibstoff, sie verpesten die Luft, verstopfen die Straßen der Städte und verursachen Unmengen an Unfällen.

Stillschweigend werden diese Nachteile in Kauf genommen, wird die Umwelt belastet, werden Städte zugeparkt, Fußgänger*innen und Radfahrer*innen rücksichtslos an den Rand der Verkehrswege gedrängt und genötigt.

Gibt es keine Alternativen? Ja, klar, Bus-, Bahn- und Fahrradfahren. Leider sind diese Alternativen oft nur wenig attraktiv. Die Taktzeiten der öffentlichen Verkehrsmittel vor allem in den Randgebieten von Städten und in den Dörfern erfordern enorm viel Zeit. Abends und an den Wochenenden geht sowieso (fast) nichts mehr. Die Preise laden auch nicht gerade dazu ein, mal schnell mit dem Bus in die Stadt zu fahren. Und das Fahrrad aus der Garage zu holen grenzt bei unseren Straßenverhältnissen manchmal an Lebensmüdigkeit.

Deshalb fordern wir – als relativ einfach umsetzbare Maßnahme gegen den Klimawandel – den öffentlichen Nahverkehr so auszubauen, dass er eine wirkliche Alternative zum Individualverkehr darstellt.

Das braucht‘s:

  • ein 30€-Monatsticket für die gesamte Ortenau
  • Kurzstreckentickets für 1€
  • einen ausgebauten und qualitativ gut getakteten Nahverkehr
  • Sichere Fahrradwege in den Städten + mehr Platz für Fahrradfahrer*innen
  • weniger Parkplätze für‘s Blech in den Innenstädten und mehr Lebensraum für Mensch und Natur
  • mehr Carsharing und Lastenräder zum Ausleihen
  • kostenlose Fahrradmitnahme in Bus und Bahn, sofern Platz ist
  • Tempo 30 im gesamten Stadtgebiet

Am 04. Mai 2019 wollen wir mit euch von 12 bis 17 Uhr die Lange Straße in Offenburg mit einem Straßenfest in eine autofreie Zone verwandeln. Kommt dazu und feiert mit, lasst uns gemeinsam mit Musik, leckerem Essen, Spielen, Infoständen und vielen tollen Begegnungen die Straßen zurück erobern. Holt euer Fahrrad aus dem Keller und nehmt an der Fahrraddemo um 14 Uhr am Busbahnhof ZOB teil.

Viel Wirbel um Nichts

Die Linke Liste Ortenau begrüßt das Zurückrudern des Landratsamtes im Fall des Vorwurfs der angeblichen Wählertäuschung.

Wie Mitglieder der LiLO bereits mehrfach betonten, kam das Regierungspräsidium sowie das Landratsamt zu dem Schluss, dass es rechtswidrig ist, alle Unterstützungsunterschriften durchzugehen und die Personen einzeln zu kontaktieren.
Somit bleibt nur noch der Vorwurf im Raum stehen, dass angeblich eine Unterschrift gefälscht wurde.
Hier weist LiLO Sprecher Hinzmann aber noch einmal darauf hin, dass diese höchstwahrscheinlich durch Postsendung der Wählervereinigung untergejubelt wurde.

Skandalös sei es dennoch, dass der Kreiswahlausschuss solch eine krasse Fehlentscheidung öffentlichkeitswirksam getroffen hat.Die gesamte parteiunabhängige Wählervereinigung fordere deshalb den Rücktritt des Kreiswahlausschusses, sowie eine öffentliche Entschuldigung.

https://www.bo.de/lokales/ortenau/linke-liste-ortenau-es-liegt-doch-kein-waehlerbetrug-vor

Radiobeitrag: https://rdl.de/beitrag/linke-liste-ortenau-stellt-richtig

Erneuter Einschüchterungsversuch gegen Mitglieder der Linken Liste Ortenau

Die Linke Liste Ortenau verurteilt den erneuten Einschüchterungsversuch von Seiten der Ortenauer Behörden gegenüber ihren Mitgliedern. So haben sich 3 Personen am Samstag spontan entschlossen in Zell Flyer zu verteilen. Dadurch sollte u.a. darauf aufmerksam gemacht werden, dass die AfD ebenfalls für die Klinikschließungen im Kreistag gestimmt hat. Derzeit behauptet sie nämlich, alle Kliniken erhalten zu wollen. Da diese Aktion friedlich verlief und vom Versammlungsgesetz gedeckt war, hätte maximal eine Person ihre Personalien abgeben müssen. Dennoch forderte die Polizei in Zell die Personalien aller Teilnehmer und drohte mit einer Anzeige, sowie einer Personalienfeststellung auf dem Revier. LiLO Sprecher Hinzmann verurteilt diesen erneuten Verstoß von Seiten der Ortenauer Behörden gegen die Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Es sei rechtswidrig, wenn Menschen ihre Personalien abgeben müssten, nur weil sie Flyer verteilen. Er forderte dazu auf. die türkischen Verhältnisse endlich zu stoppen und endlich einen freien und fairen Wahlkampf zu ermöglichen.

Europa muss den Frieden wagen! – Ostermarsch 2019

Die Menschen in Europa stehen vor wichtigen Entscheidungen: Wollen wir die wachsende Militarisierung und Gewalt hinnehmen oder wollen wir eine konsequente Politik des Friedens?
Seit den 1980 er Jahren war die Gefahr eines Atomkriegs niemals größer.
Der neue kalte Krieg ist bereits in vollem Gange, mit gegenseitigen Unterstellungen, Drohungen, der Aufkündigung bewährter Verträge, der militärischen Einkreisung Russlands und der Entwicklung neuer Atomwaffen. Wie die meisten Menschen in Europa fordern wir sofort vertrauensbildende Maßnahmen aller Seiten. Bundeswehr und NATO haben in Osteuropa nichts zu suchen.

Schluss mit den bereits jetzt schon völlig überzogenen Ausgaben für das Militär. Während die Rüstungsausgaben in Deutschland im Jahr 2000 noch bei rund 24 Milliarden Euro lagen, werden sie dieses Jahr einen Spitzenwert von ca. 43 Milliarden Euro erreichen. Die von der Bundesregierung bis 2025 geplante Erhöhung der Ausgaben für die Bundeswehr auf 1,5 % vom BIP, ca. 60 Milliarden Euro jährlich, sind völliger Irrsinn.
Und was erleben wir? Großmanöver, die andere als Bedrohung wahrnehmen müssen. Die leichtfertige Kündigung des INF-Vertrags über die Abrüstung der atomaren Mittelstreckenwaffen in Europa. Großangelegte Kampagnen der Bundeswehr, um Kriege als selbstverständlich erscheinen zu lassen.
Wir fordern:
  • Ein gemeinsames System der Sicherheit in Europa unter Einschluss Russlands, der Ukraine und aller anderen Länder! Verminderung der Ausgaben für Militär und Rüstung um jährlich zwei Prozent! Verwendung der frei werdenden Mittel für Sozialausgaben, die Gesundheitsversorgung und die Bildung! Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags der UNO 2017  durch die BRD.
  • Atomwaffen raus aus Deutschland!
  • Deutschland raus aus der NATO!
  • Abrüsten statt aufrüsten!